Female Money

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Beshu Books

ISBN: 978-3-9821950-7-0
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Vorbestellbar. Lieferbar ab 15. September 2021

Female Money. Wie Investorinnen die Startup Welt verwandeln von Katja Ruhnke

Nie war eine Generation Frauen so gut ausgebildet wie heute. Noch nie waren so viele Frauen allerdings auch so wohlhabend wie heute. Eine ganze Brigade an Erbinnen, Managerinnen und Gründerinnen steht bereit, um die Wirtschaft aufzumischen. Trotzdem gibt es nur wenige, die investieren. Weibliche Startup-Investoren machen in Europa gerade mal zehn Prozent aus. Dabei werden sie dringend benötigt: Ein kräftiger Schub unternehmerischer Innovationen kann die Antwort auf die drängenden Zukunftsfragen wie Energiesicherheit, New Work, digitale Bildung oder neues Wohnen sein. Dafür brauchen diese Unternehmen Kapital. Frauen investieren nachhaltiger, langfristiger, häufiger mit mehr Blick für die Umwelt und das Soziale – und erfolgreicher, wie aktuelle Studien zeigen. Warum gibt es dann nicht mehr Investorinnen? Katja Ruhnke sucht in ihrem ersten Buch Antworten auf diese Fragen und zeichnet nach, wie sie selbst ihre Rolle als Investorin gefunden hat. 

LESEPROBE

Warum investieren Business Angels lieber in Männer als in Frauen? Und das, obwohl weibliche Gründerteams im Schnitt erfolgreicher sind und bessere Umsätze generieren als männliche, wie eine Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting 2018 erhob? Weil die meisten Business Angels ebenso Männer sind. Viele Geschichten gibt es auch dazu aus der Startup-Welt; von GründerInnen, die nach ihrer Lebensplanung gefragt werden oder – wie am Beispiel von ooia – ihnen ganz offensichtlich Risikofreude und Kompetenz abgesprochen werden. Das schreckt ab, es entmutigt. “Man investiert einfach in das, was man kennt”, formuliert es die Autorin Janina Mütze. Auf einer Konferenz in Austin im Jahr 2018 sagte die Philanthropin Melinda Gates dazu voraus: “In zehn Jahren werden diese ganzen Jungs realisieren, was sie sich für Deals durch die Lappen haben gehen lassen.“ Gates investiert gezielt in Frauen und hier noch gezielter in Startups schwarzer Frauen, die einen verschwindenden Teil von unter ein Prozent der Investments ausmachen.